11. ADAC Youngtimer-Rallye Hessen bringt junge Klassiker auf die Straße / kurvenreiche Strecke startet in der Klassikstadt Frankfurt / 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Feier der deutschen Ingenieurskunst
Der ADAC Hessen-Thüringen feiert am 29. August unter dem Motto „Made in Germany“. Denn gemeinsam mit Gleichgesinnten geht es um die Kunst des deutschen Fahrzeugbaus, um Freude am Fahren und um eine Ära, in der deutsche Autos weltweit den Ton angaben. Aus einer reinen Herkunftsangabe wurde nämlich über die Jahrzehnte ein weltweit geschätztes Gütesiegel. Besonders die Fahrzeuge aus den 1990ern bis 2020ern stehen für eine faszinierende Epoche. Denn sie vereinen starke Motoren, wegweisende Technik und ausdrucksstarkes Design. Viele dieser Youngtimer verkörpern deshalb den Zenit einer Zeit, in der deutsche Automobile technologisch weltweit führend waren.
250 Kilometer durch die automobile Geschichte
Damit stehen die Rahmenbedingungen fest. Die rund 250 Kilometer lange Strecke führt von der Klassikstadt Frankfurt aus durch den Taunus. Ziel ist zunächst die einstige Eisenerzgrube Fortuna in Solms. Von dort geht es weiter über malerische Straßen via Butzbach zurück zur Klassikstadt. Gegen 16:00 Uhr soll das Ziel erreicht werden.
Rund 120 Fahrzeuge aus den Baujahren 1996 bis 2006 nehmen teil. Dabei ist die Auswahl groß: BMW Z3, Audi TT, VW Corrado oder Porsche 911 Turbo (993). So findet jeder Youngtimer-Fan sein Wunschauto. Typisch für diese Fahrzeuge sind außerdem Doppelscheinwerfer, 16-Zoll-Alu- oder Stahlfelgen, Veloursitze, analoge Uhren sowie klassisch nach innen öffnende Schiebedächer.
Navigation ohne moderne Technik
Die richtige Route zu finden gelingt den Teilnehmer-Paaren nur im Team. Statt Navigationsgeräten kommt nämlich ein detailliertes Bordbuch zum Einsatz. Danach richten sich die Beifahrerinnen und Beifahrer. Fahrer und Beifahrer meistern den Weg ins Ziel also gemeinsam. Dabei durchlaufen sie mehrere Stationen, die Timing, Fingerspitzengefühl und Gespür fürs Auto erfordern. Ab 16:00 Uhr treffen die ersten Fahrzeuge wieder in der Klassikstadt Frankfurt ein. Dort klingt der Tag bei einem gemeinsamen Abendessen und der Siegerehrung aus.
Ein Hobby mit wachsender Beliebtheit
Das Hobby „Youngtimer-Fahren“ erfreut sich in den vergangenen Jahren wachsender Beliebtheit. Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer weckt es nämlich Erinnerungen an die eigene Jugend und das erste Auto. Bis heute steht dieses Auto für Freiheit und schöne Momente. Weil die Fahrzeuge zudem oft erschwinglich sind und moderate Wartungskosten verursachen, interessieren sich zunehmend auch Menschen in den Zwanzigern dafür. Hinzu kommt: Dank moderner Fertigungsmethoden laufen sie technisch verlässlich. Sollte es dennoch zu Problemen kommen, stehen den Teilnehmern zwei erfahrene „Gelbe Engel“ zur Seite. Sie sorgen im Pannenfall für rasche Weiterfahrt.
Fokus auf deutsche Ingenieurskunst
Neben zahlreichen langjährigen Teilnehmern, die schon seit der ersten Auflage 2016 dabei sind, stoßen stetig neue Gesichter hinzu. Mit dem Motto „Made in Germany“ rückt der ADAC Hessen-Thüringen in diesem Jahr besonders die deutsche Ingenieurskunst in den Mittelpunkt.
Dank an die Helfer
Möglich wird die Veranstaltung nicht nur dank der Unterstützung der Klassikstadt Frankfurt, sondern vor allem durch das Engagement zahlreicher ehrenamtlicher Helfer aus den ADAC-Ortsclubs. Sie übernehmen Streckensicherung, Zeitnahme und Wegführung. Herzlichen Dank daher an den ADAC OC Königstein, MSC Winkelmesser Frankfurt, MSC Weilrod-Riedelbach, RG Solms, AC Wetzlar, MSC Langgöns, MSC Butzbach-Wettertal und den MSC Rockenberg.
Quelle: presseportal.de
