DeutschlandGPT veröffentlicht Anbietervergleich für KI-Plattformen

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Bildrechte: DeutschlandGPT GmbH

DeutschlandGPT hat seinen „Anbietervergleich KI-Plattformen 2026“ veröffentlicht. Der 110-seitige Report vergleicht zwölf marktführende KI-Plattformen für Unternehmen anhand von 34 Kriterien in sechs Kategorien – von Datensouveränität und Funktionen über Preismodelle bis hin zur Unterstützung beim Rollout. Der Vergleich richtet sich an Unternehmen im DACH-Raum, die aktuell eine KI-Plattform auswählen oder eine bestehende Entscheidung überprüfen möchten. Der Report steht kostenlos zum Download bereit.

Ausgangspunkt der Untersuchung ist die nach Einschätzung von DeutschlandGPT bestehende Intransparenz im Markt. Viele für Unternehmen relevante Fragen lassen sich demnach nicht anhand der Produktseiten beantworten: Wo wird eine Internetsuche verarbeitet? Welche Unterauftragnehmer sind beteiligt? In welchen Ländern sitzen diese Unternehmen? Und was geschieht, wenn das monatliche Modellkontingent ausgeschöpft ist?

Gerade bei Datenschutz und Vertragsbedingungen liegen wichtige Informationen häufig nicht im Marketingmaterial, sondern in Auftragsverarbeitungsverträgen, Unterauftragnehmerlisten und technischen und organisatorischen Maßnahmen. Welche Konsequenzen das Erreichen eines Kontingents hat, lässt sich teilweise erst im praktischen Einsatz feststellen – etwa ob die Nutzung blockiert wird, automatisch auf ein günstigeres Modell zurückfällt oder zusätzliche Kosten entstehen.

„Im Vertrieb hören wir häufig, dass Kunden nicht sagen können, wie ihr aktueller KI-Plattformanbieter arbeitet und wo ihre Daten verarbeitet werden. Wir weisen sie dann darauf hin, den Auftragsverarbeitungsvertrag zu lesen – dort steht mit der Unterauftragnehmerliste und den technischen und organisatorischen Maßnahmen das, was bei der Beschaffung einer KI-Plattform am schwersten wiegt“, sagt Fabian Pfaff, Geschäftsführer von DeutschlandGPT.

Europäischer Anbieter ist nicht automatisch souverän

Ein zentrales Ergebnis des Vergleichs: Die Herkunft eines Anbieters lässt keine unmittelbaren Rückschlüsse auf die tatsächliche Datensouveränität zu. Drei der untersuchten europäischen Anbieter erfüllen das Kriterium „Datenverarbeitung in der EU“ nicht vollständig. Je nach Anbieter betrifft dies unter anderem die Internetsuche, die Nutzerverwaltung oder das Hosting.

DeutschlandGPT kommt deshalb zu dem Schluss, dass der Unternehmenssitz eines Anbieters lediglich ein Indiz sein kann. Entscheidend seien vielmehr die konkreten technischen, vertraglichen und organisatorischen Rahmenbedingungen.

Microsoft Copilot beim Datenschutz auf Augenhöhe

Überraschend fällt laut Report auch das Ergebnis für Microsoft Copilot aus. In der Kategorie Datensouveränität erreicht die Plattform denselben Wert wie zwei der untersuchten europäischen Anbieter. Zudem ist Copilot der einzige internationale Anbieter im Vergleich, der eine Zusage für Berufsgeheimnisträger bietet.

Das grundsätzliche Risiko durch den US-CLOUD Act bleibt davon unberührt und wird im Report separat betrachtet.

Unterschiedliche Schwerpunkte bei europäischen und internationalen Anbietern

Beim Vergleich der Anbietergruppen zeigen sich deutliche Unterschiede. Die europäischen Anbieter setzen demnach stärker auf Datenschutz, Anpassbarkeit und persönliche Begleitung. Funktionen wie White-Labeling, persönliche Ansprechpartner, Schulungen und Unterstützung beim Rollout gehören bei ihnen weitgehend zum Standard.

In der Kategorie Datensouveränität erreichen die europäischen Anbieter im Durchschnitt 81 Prozent, während die internationalen Anbieter auf 50 Prozent kommen.

Bei Plattformen und Apps zeigt sich dagegen ein umgekehrtes Bild. Internationale Anbieter punkten insbesondere mit einer größeren Breite an Anwendungen und der Verfügbarkeit von KI auf unterschiedlichen Endgeräten. Hier erreichen sie laut Report im Mittel 85,4 Prozent, während die europäischen Anbieter auf 38,5 Prozent kommen.

408 Einzelbewertungen und nachvollziehbare Methodik

Für den Vergleich wurden eigene Testzugänge, Herstellerdokumentationen und Vertragsunterlagen ausgewertet. Insgesamt umfasst die Untersuchung 408 Einzelbewertungen. Für jede Bewertung wird im Report erläutert, nach welcher Regel sie zustande kommt und auf welcher Grundlage sie belegt ist.

Auch die Gewichtung der sechs Kategorien wird offengelegt. Unternehmen können die Ergebnisse dadurch mit ihren eigenen Prioritäten abgleichen und die Bewertung entsprechend nachvollziehen.

Die 34 Kriterien basieren nach Angaben von DeutschlandGPT auf Erkenntnissen aus mehr als 500 realen Beschaffungsprozessen für KI-Plattformen in Unternehmen. Der Recherchestand des Reports ist der 13. August 2026.

DeutschlandGPT selbst Teil des Vergleichs

DeutschlandGPT wurde als einer von zwölf Anbietern in die Untersuchung aufgenommen. Das Unternehmen kommt im eigenen Vergleich zu dem Ergebnis, dass die eigene Plattform die Datensouveränität und den Datenschutz europäischer Anbieter mit dem Funktionsumfang internationaler Plattformen verbindet.

Zum Angebot gehören unter anderem Desktop- und Mobile-Anwendungen, Office-Integrationen, eine Workflow-Automation-Plattform, eine sichere API-Schnittstelle, Chatbot-Widgets für Websites sowie eine Lernplattform zur Unterstützung der KI-Adoption in Unternehmen.

Der vollständige „Anbietervergleich KI-Plattformen 2026“ steht kostenlos zum Download auf deutschlandgpt.de/anbietervergleich bereit.

Über DeutschlandGPT

DeutschlandGPT ist ein deutscher KI-Anbieter mit Hauptsitz in Germering bei München. Das familiengeführte Unternehmen entwickelt Anwendungen für den gesamten Büroarbeitsplatz und legt einen Schwerpunkt auf Datensouveränität und die Unabhängigkeit von einzelnen US-amerikanischen Anbietern. Das Portfolio umfasst unter anderem Desktop- und Mobile-Anwendungen, Office-Integrationen, Workflow-Automation, eine API-Schnittstelle, Chatbot-Widgets und eine Lernplattform für die KI-Einführung in Unternehmen.

Bild: DeutschlandGPT GmbH
Quelle: Presseportal.de

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